Trotzphase

Typischerweise kommt in der Entwicklung des Kindes im zweiten Lebensjahr die sogenannte Trotzphase, die bis zum vierten Lebensjahr anhalten kann, wobei die Zeiten jedoch individuell stark schwanken können. Hier tritt erstmals der kindliche Selbstbehauptungswille zum Vorschein.

In der Entwicklungspsychologie wird die Trotzphase auch eher als Autonomiephase bezeichnet, da Trotz etwas Negatives darstellt. Trotz oder Autonomie sind aber dennoch zur normalen menschlichen Entwicklung notwendig.

Die Trotzphase ist der Ausgangspunkt der Auseinandersetzungen um Macht und Kontrolle, den eigenen Willen zu behalten oder sich einem fremden zu beugen. Das Kind erprobt seine Macht und seine Grenzen, erkennt dabei auch seine Stärken und Schwächen. Es will sich durchsetzten, ohne seine Geborgenheit zu verlieren. Das Kleinkind darf zornig und wütend werden und seinen Willen zeigen, ohne hierbei die Liebe der Eltern zu verlieren. So lernt das Kind mit seinen Gefühlen umzugehen und ein eigenes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

 

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