Rachitisprohylaxe

Rachitis ist eine Erkrankung, die durch einen Vitamin-D-Mangel hervorgerufen wird. Vitamin D ist für die Calcium-Aufnahme und Knochenbildung wichtig. Folge eines Mangels sind deshalb bleibende Knochenverkrümmungen durch eine krankhafte „Knochenerweichung“, wie X- oder O-Beine, aufgebogener Brustkorb oder/und Verkrümmungen der Wirbelsäule.

Der Körper eines Säuglings kann auch durch einen Aufenthalt an der Sonne nicht genügend Vitamin D selber herstellen. Auch über die Ernährung (Stillen oder Fläschchennahrung) erhält das Kind nicht ausreichende Mengen an Vitamin D. Aufgrund ihres starken Wachstums haben Babys einen erhöhten Bedarf.

Säuglinge erhalten in Deutschland deshalb zur Rachitisprophylaxe Vitamin D ab dem 5. Lebenstag in Form einer täglichen Gabe einer Tablette mit 500 Einheiten Vitamin D (meist in Kombination mit Fluorid zur Kariesprophylaxe) für mindestens 1 Jahr. Nach dem vollendeten zweiten Lebensjahr ist eine zusätzliche Gabe von Vitamin D Rachitisprophylaxe dann nicht mehr erforderlich.

 

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